Fotografie: Werner Huthmacher
Fotografie: Werner Huthmacher
Fotografie: Werner Huthmacher
Fotografie: Werner Huthmacher
Fotografie: Werner Huthmacher
Fotografie: Werner Huthmacher
Projektname
Sporthalle Hausburgviertel
Architekt:innen
Chestnutt_Niess Architekten
Bauherr:innen
Land Berlin, Stadtentwick- lungsgesellschaft Eldenaer Straße mbH
Nutzung
Sport
Typologie
Freistehend
Baumaßnahme
Umbau
Bauweise / Tragstruktur
Holz-Hybridbau
Bundesland
Berlin
Adresse
Hausburgstr. 20, 10249 Berlin - Prenzlauer Berg
Baujahr
2007
Geschosse
1
BGF
1.244 m²
Kosten / m² BGF
2.220 €
Beteiligte Fachplaner:innen
Eisenloffel, Sattler + Partner, B&S Baupartner, Draheim
Beteiligte Holzbaufirmen
Kaufmann Bausysteme
Auszeichnung
Holzbaupreis 2006, IOC Internationaler Goldpreis
Bilder
Innen
Aussen
Pläne
Lageplan
Grundriss EG
Schnitt
Ansicht
Fassadenschnitt
Detail
Fotografie
Die Sporthalle Hausburgviertel von chestnutt_niess architekten entstand durch den Umbau einer denkmalgeschützten ehemaligen Rinderhalle auf dem Areal des Schlachthofs im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg. Basierend auf einem Siegerentwurf für einen Wettbewerb im Jahr 2000 planten die Architekten die insgesamt 1.480 Quadratmeter Bruttogrundfläche umfassende Sporthalle für die Hausburg-Grundschule inklusive der Außenanlagen für das Land Berlin. Genutzt werden kann die Halle auch für Vereinssport und Wettkämpfe. Das Gebäude wurde 2008 fertiggestellt. Innerhalb des bestehenden alten Rinderstalls von 1897 wurde die neue Halle eingebaut und nimmt dessen Grundfläche gänzlich auf. Das hohe Hallenraum wird beidseitig gefasst von eingeschossigen Neubauten aus Sichtbeton, in denen Funktionsräume wie Umkleiden, Technik- sowie Sanitär- und Geräteräume untergebracht sind. Einen deutlichen Kontrast bildet die Materialität des alten und der neuen Gebäuden, die sich in einem Zusammenspiel aus Glas, Stahl und Holz sowie Überresten des historischen Mauerwerks des Stalls zeigt. Die neue Halle überdeckt sechs der sieben bestehenden Rasterfelder von rund 7 x 22 Metern. Ergänzt werden die erhaltenen Mauerwerkswände, zwei Giebelwände, eine Längswand sowie eine teilweise erhaltene Längswand, durch eine umlaufende 2,20 Meter hohe Prallwand aus Holz und einer darüber beginnenden Hollamellenfassade aus Lärche-Brettschichtholz mit dazwischen liegender Verglasung. Wortwörtlich die Krönung des Entwurfs bildet die Dachkonstruktion der Sporthalle, die als plattenförmiges Flächentragwerk aus Nadelholz ausgeführt wurde. Die Unterspannungen bestehen aus vorgespannten Zwillingsstäben aus Stahl und unterstützen den Mittelbereich des Flächentragwerks bzw. der Holzplatte, einer vorgefertigten Mehrschichtplatte. In Hallenlängsrichtung sind Lamellen eingehängt, die im Wechselspiel entweder als Oberlicht oder als Akustikelement fungieren. Ziel der Architekt:Innen war es, mit der Holzkonstruktion des Daches ein funktionales und charakterstarkes Tragwerk zu entwerfen, das jedoch nicht mit dem Bestand in Konkurrenz tritt.
Lageplan
Grundriss EG
Schnitt
Ansicht
Fassadenschnitt
Detail
Fotografie: Werner Huthmacher
Fotografie: Werner Huthmacher
Fotografie: Werner Huthmacher
Fotografie: Werner Huthmacher
Fotografie: Werner Huthmacher
Fotografie: Werner Huthmacher
Fotografie
Projektname
Sporthalle Hausburgviertel
Architekt:innen
Chestnutt_Niess Architekten
Bauherr:innen
Land Berlin, Stadtentwick- lungsgesellschaft Eldenaer Straße mbH
Nutzung
Sport
Typologie
Freistehend
Baumaßnahme
Umbau
Bauweise / Tragstruktur
Holz-Hybridbau
Bundesland
Berlin
Adresse
Hausburgstr. 20, 10249 Berlin - Prenzlauer Berg
Baujahr
2007
Geschosse
1
BGF
1.244 m²
Kosten / m² BGF
2.220 €
Beteiligte Fachplaner:innen
Eisenloffel, Sattler + Partner, B&S Baupartner, Draheim
Beteiligte Holzbaufirmen
Kaufmann Bausysteme
Auszeichnung
Holzbaupreis 2006, IOC Internationaler Goldpreis
Die Sporthalle Hausburgviertel von chestnutt_niess architekten entstand durch den Umbau einer denkmalgeschützten ehemaligen Rinderhalle auf dem Areal des Schlachthofs im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg. Basierend auf einem Siegerentwurf für einen Wettbewerb im Jahr 2000 planten die Architekten die insgesamt 1.480 Quadratmeter Bruttogrundfläche umfassende Sporthalle für die Hausburg-Grundschule inklusive der Außenanlagen für das Land Berlin. Genutzt werden kann die Halle auch für Vereinssport und Wettkämpfe. Das Gebäude wurde 2008 fertiggestellt. Innerhalb des bestehenden alten Rinderstalls von 1897 wurde die neue Halle eingebaut und nimmt dessen Grundfläche gänzlich auf. Das hohe Hallenraum wird beidseitig gefasst von eingeschossigen Neubauten aus Sichtbeton, in denen Funktionsräume wie Umkleiden, Technik- sowie Sanitär- und Geräteräume untergebracht sind. Einen deutlichen Kontrast bildet die Materialität des alten und der neuen Gebäuden, die sich in einem Zusammenspiel aus Glas, Stahl und Holz sowie Überresten des historischen Mauerwerks des Stalls zeigt. Die neue Halle überdeckt sechs der sieben bestehenden Rasterfelder von rund 7 x 22 Metern. Ergänzt werden die erhaltenen Mauerwerkswände, zwei Giebelwände, eine Längswand sowie eine teilweise erhaltene Längswand, durch eine umlaufende 2,20 Meter hohe Prallwand aus Holz und einer darüber beginnenden Hollamellenfassade aus Lärche-Brettschichtholz mit dazwischen liegender Verglasung. Wortwörtlich die Krönung des Entwurfs bildet die Dachkonstruktion der Sporthalle, die als plattenförmiges Flächentragwerk aus Nadelholz ausgeführt wurde. Die Unterspannungen bestehen aus vorgespannten Zwillingsstäben aus Stahl und unterstützen den Mittelbereich des Flächentragwerks bzw. der Holzplatte, einer vorgefertigten Mehrschichtplatte. In Hallenlängsrichtung sind Lamellen eingehängt, die im Wechselspiel entweder als Oberlicht oder als Akustikelement fungieren. Ziel der Architekt:Innen war es, mit der Holzkonstruktion des Daches ein funktionales und charakterstarkes Tragwerk zu entwerfen, das jedoch nicht mit dem Bestand in Konkurrenz tritt.
Lageplan
Grundriss EG
Schnitt
Ansicht
Fassadenschnitt
Detail
Berlin Brandenburg
gefördert durch
ursprünglich initiiert mit Unterstützung der
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt
Am Köllnischen Park 3
10179 Berlin
NATURAL BUILDING LAB
constructive design &
climate adaptive architecture
Straße des 17. Juni 152
10623 Berlin
Technische Universität Berlin
Institut für Architektur, Sek. A44
Straße des 17. Juni 152
10623 Berlin
Berlin Brandenburg
Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt
Am Köllnischen Park 3
10179 Berlin
NATURAL BUILDING LAB
constructive design &
climate adaptive architecture
Straße des 17. Juni 152
10623 Berlin
Technische Universität Berlin
Institut für Architektur, Sek. A44
Straße des 17. Juni 152
10623 Berlin