Fotografie: Matthew Crabbe/ Leon Klaßen
Fotografie: Matthew Crabbe/ Leon Klaßen
Fotografie: Matthew Crabbe/ Leon Klaßen
Fotografie: Matthew Crabbe/ Leon Klaßen
Fotografie: Matthew Crabbe/ Leon Klaßen
Fotografie: Matthew Crabbe/ Leon Klaßen
Projektname
Infozentrale auf dem Vollgut
Architekt:innen
Building Cycle Collective
Bauherr:innen
Natural Building Lab, TU Berlin
Nutzung
Kultur, Mehrfachnutzung
Typologie
Mini/Hütte
Baumaßnahme
Neubau
Bauweise / Tragstruktur
Sonstiges
Bundesland
Berlin
Adresse
Am Sudhaus 4, 12053 Berlin–Neukölln
Baujahr
2018
Geschosse
1
BGF
99 m²
Kosten / m² BGF
160 €
Beteiligte Fachplaner:innen
TEK Fachgebiet für Tragwerksentwurf und -konstruktion + GtE Fachgebiet für Gebäudetechnik, TU Berlin
Beteiligte Holzbaufirmen
DesignBuild Projekt
Auszeichnung
Berliner Holzbaupreis 2019 HolzbauPlus Bundeswettbewerb Deutscher Holzbaupreis Deutscher Holzbauförderpreis
Bilder
Innen
Aussen
Pläne
Visualisierung
Grundriss EG
Aufsicht
Schnitt Quer
Schnitt Längs
Lastabtrag
Axonometrie Tragwerk
Detail Stütze
Detail Trägerrost
Diagramme
Fotografie
Matthew Crabbe, Leon Klaßen
Die Infozentrale auf dem Vollgut ist ein von Studierenden der TU Berlin geplantes pavillonartiges Gebäude im Berliner Bezirk Neukölln, das im Rahmen der Lehre des Natural Building Labs nach zirkulären Konstruktions-, Nutzungs- und Lernprinzipien entstanden ist. Als DesignBuild Projekt wurde das rund 100 Quadratmeter große Gebäude von 36 Architekturstudent:innen des Natural Building Labs geplant und in einem selbstorganisierten Bauprozess eigenhändig realisiert. Die 2019 fertiggestellte Infozentrale wird von den gemeinwohlorientierten Akteuren des Kindl Kiezes als Informations- und Gemeinschaftsort genutzt. Dem Leitbild des Areals entsprechend, bedient sich der Gebäudeentwurf bestehender Ressourcen, wie beispielsweise Baustellen-, Büro oder Industrieabfällen. Entstanden ist so ein zirkuläres Gebäude, das prototypisch und im Kleinen darstellt, was sich mit wiederverwertbaren Materialien im urbanen Raum planen und bauen lässt.
Ein Trägerrost aus Altholz bildet die dauerhafte, aber reversible Dachkonstruktion. Als Quelle für die Baustoffe dienten ein rückgebauter Dachstuhl und Teile der Rauminstallation Sammlers Traum vom Berliner Architekturkollektiv raumlabor. Auf dem Boden montiert, wurde die Dachkonstruktion anschließend mit Hilfe von Seilzügen und einer Gerüstkonstruktion in die Höhe befördert. Die Wände bestehen aus komprimierten Pappkartons, die später mit einer zusätzlichen Außenhaut aus Seekiefer Schalungsplatten verkleidet wurden. Für die Dämmung der Unterkonstruktion des Bodenaufbaus wurden Späne verwendet, die bei den Hobelarbeiten für die Aufarbeitung der Altholzbalken anfielen.
Der zentrale Hauptraum unter dem Trägerrost wird ergänzt durch Wandnischen, die unterschiedlich genutzt werden können und den Raumen weiter zonieren. So entsteht eine Varianz an Möglichkeiten den Raum zu bespielen und für diverse Veranstaltungen zu nutzen. Der umlaufende Vorraum auf einem leicht angehobenen Plateau liegt unter dem auskragenden Trägerrost und fungiert als Kommunikationszone zwischen den innenliegenden Räumen und dem umgebenden Areal.
Das ambitionierte nachhaltige Konzept und dessen Umsetzung hat auch einige Jurys überzeugt. So gewann die Infozentrale 2019 den Berliner Holzbaupreis in der Kategorie Konzepte, ebenso wie den HolzbauPlus-Preis sowie eine besondere Ehrung beim Deutschen Holzbaupreis in der Kategorie Neue Konstruktionen und einen Spezialpreis beim Deutschen Holzbauförderpreis.
Visualisierung
Grundriss EG
Aufsicht
Schnitt Quer
Lastabtrag
Axonometrie Tragwerk
Diagramm Material
Diagramm Fassadenelemente
Diagramm Netzwerke
Diagramm Ablauf
Diagramm Zeitplan
Fotografie: Matthew Crabbe/ Leon Klaßen
Fotografie: Matthew Crabbe/ Leon Klaßen
Fotografie: Matthew Crabbe/ Leon Klaßen
Fotografie: Matthew Crabbe/ Leon Klaßen
Fotografie: Matthew Crabbe/ Leon Klaßen
Fotografie: Matthew Crabbe/ Leon Klaßen
Fotografie
Projektname
Infozentrale auf dem Vollgut
Architekt:innen
Building Cycle Collective
Bauherr:innen
Natural Building Lab, TU Berlin
Nutzung
Kultur, Mehrfachnutzung
Typologie
Mini/Hütte
Baumaßnahme
Neubau
Bauweise / Tragstruktur
Sonstiges
Bundesland
Berlin
Adresse
Am Sudhaus 4, 12053 Berlin–Neukölln
Baujahr
2018
Geschosse
1
BGF
99 m²
Kosten / m² BGF
160 €
Beteiligte Fachplaner:innen
TEK Fachgebiet für Tragwerksentwurf und -konstruktion + GtE Fachgebiet für Gebäudetechnik, TU Berlin
Beteiligte Holzbaufirmen
DesignBuild Projekt
Auszeichnung
Berliner Holzbaupreis 2019 HolzbauPlus Bundeswettbewerb Deutscher Holzbaupreis Deutscher Holzbauförderpreis
Die Infozentrale auf dem Vollgut ist ein von Studierenden der TU Berlin geplantes pavillonartiges Gebäude im Berliner Bezirk Neukölln, das im Rahmen der Lehre des Natural Building Labs nach zirkulären Konstruktions-, Nutzungs- und Lernprinzipien entstanden ist. Als DesignBuild Projekt wurde das rund 100 Quadratmeter große Gebäude von 36 Architekturstudent:innen des Natural Building Labs geplant und in einem selbstorganisierten Bauprozess eigenhändig realisiert. Die 2019 fertiggestellte Infozentrale wird von den gemeinwohlorientierten Akteuren des Kindl Kiezes als Informations- und Gemeinschaftsort genutzt. Dem Leitbild des Areals entsprechend, bedient sich der Gebäudeentwurf bestehender Ressourcen, wie beispielsweise Baustellen-, Büro oder Industrieabfällen. Entstanden ist so ein zirkuläres Gebäude, das prototypisch und im Kleinen darstellt, was sich mit wiederverwertbaren Materialien im urbanen Raum planen und bauen lässt.
Ein Trägerrost aus Altholz bildet die dauerhafte, aber reversible Dachkonstruktion. Als Quelle für die Baustoffe dienten ein rückgebauter Dachstuhl und Teile der Rauminstallation Sammlers Traum vom Berliner Architekturkollektiv raumlabor. Auf dem Boden montiert, wurde die Dachkonstruktion anschließend mit Hilfe von Seilzügen und einer Gerüstkonstruktion in die Höhe befördert. Die Wände bestehen aus komprimierten Pappkartons, die später mit einer zusätzlichen Außenhaut aus Seekiefer Schalungsplatten verkleidet wurden. Für die Dämmung der Unterkonstruktion des Bodenaufbaus wurden Späne verwendet, die bei den Hobelarbeiten für die Aufarbeitung der Altholzbalken anfielen.
Der zentrale Hauptraum unter dem Trägerrost wird ergänzt durch Wandnischen, die unterschiedlich genutzt werden können und den Raumen weiter zonieren. So entsteht eine Varianz an Möglichkeiten den Raum zu bespielen und für diverse Veranstaltungen zu nutzen. Der umlaufende Vorraum auf einem leicht angehobenen Plateau liegt unter dem auskragenden Trägerrost und fungiert als Kommunikationszone zwischen den innenliegenden Räumen und dem umgebenden Areal.
Das ambitionierte nachhaltige Konzept und dessen Umsetzung hat auch einige Jurys überzeugt. So gewann die Infozentrale 2019 den Berliner Holzbaupreis in der Kategorie Konzepte, ebenso wie den HolzbauPlus-Preis sowie eine besondere Ehrung beim Deutschen Holzbaupreis in der Kategorie Neue Konstruktionen und einen Spezialpreis beim Deutschen Holzbauförderpreis.
Visualisierung
Grundriss EG
Aufsicht
Schnitt Quer
Lastabtrag
Axonometrie Tragwerk
Diagramm Material
Diagramm Fassadenelemente
Diagramm Netzwerke
Diagramm Ablauf
Diagramm Zeitplan
Berlin Brandenburg
gefördert durch
ursprünglich initiiert mit Unterstützung der
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt
Am Köllnischen Park 3
10179 Berlin
NATURAL BUILDING LAB
constructive design &
climate adaptive architecture
Straße des 17. Juni 152
10623 Berlin
Technische Universität Berlin
Institut für Architektur, Sek. A44
Straße des 17. Juni 152
10623 Berlin
Berlin Brandenburg
Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt
Am Köllnischen Park 3
10179 Berlin
NATURAL BUILDING LAB
constructive design &
climate adaptive architecture
Straße des 17. Juni 152
10623 Berlin
Technische Universität Berlin
Institut für Architektur, Sek. A44
Straße des 17. Juni 152
10623 Berlin